Hintergrund

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Das Jahresrad der Kelten

Acht magische Zwischenzeiten

Von Dorothee Balzereit Sagen und Mythen sind ein Spiegel der Kultur. Im Gegensatz zu Märchen, die in einer zauberhaften aber zugleich abstrakten Welt spielen, sind sie stark beeinflusst von der umgebenden Natur. Ihr Werden und Vergehen haben unsere Vorfahren genau beobachtet. Das Jahr wurde mit einem achtspeichigen Rad gleichgesetzt, das sich um die eigene Achse dreht. Alle zwei Monate begann ein neuer Abschnitt und es wurde ein bedeutungsvolles Fest gefeiert – mal der Sonne, mal dem Mond zugeordnet. Der Übergang wurde als magische Zeit empfunden, in denen schöpferisches Chaos herrschte und die Grenzen verwischten: Geister und Götter traten mit den Menschen in Kontakt - Zeit, sich tief zu erinnern und fallen zu lassen. Ein Blick auf diese magischen Zwischenzeiten hilft zu verstehen, von welchen Elementen viele Sagen und Bräuche – in der Folge auch christliche – Riten und Feste beeinflusst sind. Ein Überblick. weiterlesen


Die Götter des Nordens

Noch immer erinnern Wochentage an ihre Herrschaft

Von Cornelia Kurth Sie kennt das Schicksal aller, doch sie verrät kein Wort. Er will in die Zukunft sehen und opfert dafür sein Auge. Und dann ist da einer, der sich als bester Freund ausgibt, und schließlich alle verrät. Die nordische Götterwelt ist rau, ja brutal. Ihre Gottheiten sind sterblich und müssen untergehen. Und doch spielen sie bis heute in unseren Alltag hinein. weiterlesen


Mythos Mistel

Früher galt die Pflanze als Mischung aus Himmelsgeschenk und Teufelswerk

Von Wilhelm Gerntrup Den Sommer über sind Mistel-Sträucher oft vom Laub verhüllt – umso auffälliger treten die kugelförmigen Baumwipfel-Bewohner nach dem Herunterfallen der Blätter zu Tage. Das Blühen, Gedeihen und Fortleben des immergrünen Gewächses in luftiger Höhe und die Kombination von Ziergehölz und Schmarotzerpflanze haben schon immer die Fantasie der Menschen beflügelt. Die Überlieferungen gehen bis weit in die vorchristliche Zeit zurück. Nach der von Jakob Grimm 1835 veröffentlichten „Deutschen Mythologie“ galt die Mistel den einst hierzulande lebenden Sachsen als eine Mischung von Himmelsgeschenk und Teufelswerk. Bis heute sind zahllose Mythen und Legenden in Umlauf. In der Medizin wird die Pflanze heute unterstützend im Kampf gegen Krebs eingesetzt.  weiterlesen


Zu Besuch beim Druiden

Über das Wirken von Michel vom Berch

Von Dorothee Balzereit Michel vom Berch sagt über sich selbst, er sei ist ein neuzeitlicher Druide. Aber auch die Bezeichnung Phytologe, Aromatherapeut oder Philanthrop sei nicht verkehrt. Fakt ist: Der heute 60-Jährige sammelt seit seinem sechsten Lebensjahr Kräuter, Pilze und Rezepte. Für das, was er liebt, hat der erfolgreiche Firmengründer seine Geschäfte an den Nagel gehängt. weiterlesen